Mobile Reitschule   Veronika Darchinger

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Fabiani an ihrem 1. Tag bei uns,
noch etwas pummelig :-)

 

Fabianis Vater Ecossais:
Er ist in der Schweiz im Herdbuch A eingetragen und legte 1995 als 5-Jähriger eine hervorragende Hengstleistungsprüfung ab. Seine Gänge wurden mit
der Note 9 bewertet!
Ecossais ist für seine guten Gang-Vererbereigenschaften bekannt und führt in der 4. Generation den Vollblutaraber Doktryner ox (Fremdblutanteil 6,25 %).


 

Fabiani

Fabiani ist eine junge Freiberger Stute und mein "aktuelles Projekt". Sie ist seit dem 11. Oktober 2011
bei uns und lebt nun zusammen mit unserem Connemara-Wallach Mortimer in unserem kleinen privaten Offenstall.

Über Fabiani:
geboren im März 2008 in der Schweiz
Fremdblutanteil: 9,38%
Vater: Ecossais (6,25% Fremdblut)
Mutter: Fanny v. Clémenceau (12,5% Fremdblut)
Bewertung Fohlenchampionat Sempach/Schweiz,
Sept. 2008: Typ 7, Bau 6, Gänge 7
Stockmaß ca. 154 cm

Fabiani wird jetzt bei uns angeritten. Sie ist freundlich
und neugierig im Umgang, einfach sehr menschenbezogen.

Das Eine oder Andere müssen wir noch ein bisschen üben in nächster Zeit. Zum Beispiel, dass man auch die Hinterhufe ganz einfach zum Hufeauskratzen hoch heben kann - das ist derzeit noch etwas "zäh". Oder dass man  "seinem" Menschen nicht gleich vor lauter Begeisterung "auf den Arm springen" braucht um ihm möglichst nah zu sein :-). Ein bisschen höflicher Abstand halten oder einfach nur zur Seite zu treten, wenn "Mensch" kommt und vorbei will, das üben wir gerade. Nicht ganz unwichtig, bei rund 600 kg Pferd...

Ich möchte nun in unregelmäßigen Abständen immer wieder von den Fortschritten mit Fabiani berichten. Mal sehen, wann der erste kleine Geländeritt mit Mortimer
und Fabiani möglich ist :-)



Die erste Woche war geprägt von der notwendigen Eingewöhnung bei uns. Der 15-jährige Mortimer war nicht besonders freundlich zu Fabiani, er biß und schickte sie die ersten beiden Tagen recht agressiv durch die Gegend. Dass keines der beiden Pferde beschlagen ist, war sicher in dieser ersten Phase von großem Vorteil. Ernsthafte Verletzungen waren nicht zu befürchten.

Damit der Streß für Fabiani nicht zu groß wurde, durfte sie nachts in die Box. Ganz der cooler Freiberger, wurde bereits die erste Nacht zum gemütlichen Liegen genutzt!

Die Agressionen von Mortimer legten sich nach und nach von selbst. Bis dahin verschaffte er Fabiani immer wieder etwas Bewegung im Paddock. Am Sonntag, also Tag 5, "ertappten" wir die beiden beim gegenseitigen Kraulen. Und endlich kann auch gemeinsam und nebeneinander das Heu gefressen werden. Ein separater Futterplatz für Fabiani ist nicht mehr nötig.

An Tag 5 machten wir auch unseren ersten kleinen Spaziergang, Mortimer geritten, Fabiani geführt. Natürlich war die neue Umgebung spannend und wir kennen uns ja auch noch nicht so gut - dennoch war Fabiani sehr artig und lief schön hinter und neben Mortimer her.

Tag 6: Ich wollte mit Mortimer alleine ausreiten und war sehr gespannt, wie Fabiani es alleine am Stall aushalten würde. Alleine im Paddock zurück zu bleiben, ist keine ganz einfache Situation für ein Pferd, zumal ein so junges - dachte ich. Fabiani hat es ohne große Aufregung prima gemeistert und knabberte ganz entspannt am Heu als ich nach 45 Minuten mit Mortimer zum Stall zurück kam.

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© Veronika Darchinger 2011