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Ein Bericht mit Fotos von meinen "Spring-Mädels" vom Stroblhof, Birgit, Anja und Daniela (von links nach rechts):



Das "Springjahr" 2010 am Stroblhof neigt sich dem Ende...

Da sich nun das Springjahr dem Ende zuneigt, haben wir letzten Freitag nochmals mit Kamera bewaffnet unsere Springerfolge festgehalten.

Alle drei Teams haben gute Fortschritte gemacht. Ohne einen Sturz oder unfreiwilligen Abgang haben wir dank Veronikas Geduld viel erreicht dieses Jahr. Und obwohl wir nicht allzu viel Equipment haben (noch nicht!) hat sie es immer geschafft, uns spannende Hindernisse zu bauen.

Da wären die Kombinationen, die für Cheyennaro und besonders für Nati grundsätzlich zu eng, für Nico grundsätzlich zu weit sind. Das meinten zumindest die 3, eigentlich passten die Kombis immer haargenau. Letztendlich haben aber alle es geschafft, sie ohne Vorbeirennen (und das trotz fehlender Fangstangen!) oder Zwischengalopp zu springen.

Dann gibt es Oxer (der größte hatte stolze 90x40cm!), entweder aus Sprungständern erbaut oder unseren 4 neuen Cavalettiblöcken, die erstaunlich vielfältig einsetzbar sind. Die Oxer waren schon immer Nati’s Paradedisziplin. Wenn er da rüber fliegt, sieht man ein Leuchten in Veronika’s Augen die immer wieder begeistert ist über sein Sprungvermögen. Aber auch Cheyennaro nimmt die Oxer mit links, wie auch jeden anderen Sprung oder seine geliebten engen Wendungen. Nico als der Kleinste mit dem geringsten Selbstbewusstsein was die Höhe angeht, tat sich mit den größeren Oxern anfangs schon schwer. Aber selbst er ist zum Schluss mutig über jeden davon gesprungen, ohne was mitzunehmen.

Und dann sind da noch die „lustigen“ Sprünge, die besonders Cheyennaro immer wieder auf’s Neue fordern, denn das Fehlen von Stangen hat Veronika immer wieder einfallsreich ausgeglichen. Mal standen unter der obersten Stange plötzlich Pylonen und auch der blaue



 

 

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Hocker findet oft Verwendung. Oder es wird mit Hilfe einer Plane eine Mauer gebaut, die insbesondere kurz nach Absprung extrem spannend wird, wenn der aufgewirbelte Sand dagegen klatscht. Zur Not wurden auch einfach Jacken über die oberste Stange gelegt. Aber auch diese Hindernisse haben alle zu überwinden gelernt und es scheint, als wären diese Sprünge mittlerweile sogar Nico‘s ausgewählte Lieblingsstücke.

Aber nicht nur die Springerei, auch die Rittigkeit unserer ungleichen Truppe hat sich verbessert. Um dies zu schaffen, hat uns Veronika vor dem Springen immer mit versammeltem Galopp, vielen Tempoübergängen sowie Gehorsamsübungen dazu gebracht, auch die Dressurarbeit zu verbessern. Immer mit viel Humor und Loben schaffte sie, dass wir bereits vor der Stunde schon übten, um dann schnell mit dem Springen beginnen zu können.

Veronika, vielen Dank, dass Du uns immer gut gelaunt unsere Ängste genommen hast und wir so zu diesen Fortschritten kamen. Deine Kreativität beim Hindernisbau sowie bei den Sprüngen hat es auch mit wenig Equipment immer abwechslungsreich und spannend gemacht! Und bald kommen ja die neuen Stangen und Ständer und wir sind gespannt, was dir dann so einfällt!


Außerdem möchten wir uns herzlich bei allen Stroblhof-Reitern bedanken, dass immer Verständnis für unsere raumfordernde Nutzung des Reitplatzes war.

   Anja mit Nico, 
   Birgit mit Nati,
   Daniela mit Cheyennaro

Alle Fotos dieser Seite von Daniela Zacharias.







Anmerkung:
Es war nicht immer einfach für die Damen! Als wir mit unserer gemeinesamen Arbeit anfingen, fand ich Pferde vor, die bei jeder Gelegenheit "durchstarteten" und teils buckelnd über den Platz schossen. Von geregeltem Galoppieren konnte oft keine Rede sein - auch Durchparieren an der geplanten Stelle oder das Anreiten und Springen eines Hindernisses (noch "schlimmer": einer Kombination oder Sprungreihe), war oft genug dem Zufall überlassen :-). Man sieht es schon auf den Fotos: es hat sich sehr viel getan! Das freut mich als Ausbilderin und motiviert  mich in meiner Arbeit immer auf's Neue. Es ist schön, Schüler zu haben, die ihre Ziele konsequent verfolgen, an sich und ihren Pferden arbeiten - und dann die Früchte ernten können.

Veronika Darchinger




Cheyennaro wird auch von Danielas Mutter, Liesl Zacharias, regelmäßig betreut und gearbeitet: die Arbeit findet am Boden statt - inzwischen sehr versiert per Doppellonge. Daniela hat von der regelmäßigen Arbeit ihrer Mutter einen hohen reiterlichen Nutzen: Cheyennaro ist jetzt im Galopp wesentlich ausbalancierter und läßt sich in allen Gangarten besser über den Rücken reiten. Ohne die regelmäßige Longen- und Bodenarbeit wäre dies ein viel längerer Weg gewesen. Wie schön, dass es solche Mütter gibt! Hier der Bericht (bitte klicken).

© Veronika Darchinger 2010